Unterm Strich Wenn Vereine sterben

Meinung | Bonn · Immer häufiger sterben Vereine in der Region aus, weil es an Nachwuchs fehlt. Deshalb sollte es ein Hoch auf die Einzelkämpfer geben, schreibt unser Autor in seiner Kolumne.

Aus Mangel an Sängern dürfen in vielen MGVen auch Frauen mitsingen.

Aus Mangel an Sängern dürfen in vielen MGVen auch Frauen mitsingen.

Foto: dpa-tmn/Robert Günther

Schon seit geraumer Zeit beobachten Menschen eine Entwicklung, die man als massives Vereinssterben bezeichnen könnte. Den Anfang machten die Männergesangvereine. Zuerst alterten die „MGVe“ in biblische Dimensionen hinein. Dann schlug die Biologie breite Schneisen in die singenden Reihen. Rettende Konzepte waren nur Interimslösungen. Benachbarte Vereine fusionierten. Das ging gut, weil die Repertoires einander ähnelten.