Kommentar zur Anschlagsgefahr Weihnachtsmärkte Einen Glühwein auf die Freiheit

Meinung | Düsseldorf · Absolute Sicherheit wird es trotzdem nicht geben – absolute Sicherheit kann es auch nicht geben. Die Sicherheitsorgane weisen in diesen Tagen nicht umsonst darauf hin, dass aufgrund der aktuellen Weltlage die Gefahr von Anschlägen so hoch ist wie schon lange nicht mehr.

Die Weihnachtsmärkte werden von der Polizei geschützt.

Die Weihnachtsmärkte werden von der Polizei geschützt.

Foto: dpa/Oliver Berg

Poller als Schutz an den Zufahrten, weiträumige Absperrungen, uniformierte Fußstreifen, zivile Fahnder und viele verdeckte polizeiliche Maßnahmen im Hintergrund, von denen die Öffentlichkeit nichts mitbekommt: Die Sicherheitsmaßnahmen auf den Weihnachtsmärkten in Nordrhein-Westfalen sind in diesem Jahr aufgrund der angespannten Sicherheitslage und aktueller, weltpolitischer Ereignisse wie des Nahostkonflikts besonders hoch. Und sie werden für jede Stadt und jeden Weihnachtsmarkt immer wieder neu bewertet. Wie wichtig und richtig diese Anstrengungen sind, zeigt die Festnahme von zwei Minderjährigen, die einen islamistischen Anschlag auf einen Leverkusener Weihnachtsmarkt geplant haben sollen.