Tourismus als Wirtschaftsfaktor Krise dort, Chance hier

Es müssen nicht immer Nordsee oder Alpen sein. Auch Nordrhein-Westfalen hat gute Chancen, den Tourismus als Wirtschaftsfaktor weiter auszubauen. Das zeigen die stetig wachsenden Besucherzahlen.

Es kommen nicht nur mehr Gäste, in den meisten Regionen bleiben sie auch im Schnitt länger als bisher. Es mag makaber klingen, aber die Unsicherheiten in klassischen Urlaubsländern wie Tunesien, Ägypten und Thailand oder auch das Finanzchaos in Griechenland spielen der deutschen Tourismusbranche in die Hände.

Urlaub im eigenen Land gilt nicht mehr als Notlösung bei knapper Haushaltskasse, sondern stellt für viele Urlauber schlicht eine sichere und entspannte Alternative zu vielen Flugreisen dar. NRW steht dabei im Wettbewerb mit anderen Regionen. Die Zahlen zeigen, dass eine professionelle Vermarktung von Urlaubszielen sich auszahlt.

Die Eifel oder das Sauerland machen es vor. An der Oberen Sieg oder im Westerwald ist es vielerorts nicht weniger idyllisch. Nur wissen das zu wenige Urlauber, und auch bei der touristischen Infrastruktur jenseits vom obligatorischen Campingplatz hapert es oft noch.

Gerade die weniger bekannten Regionen in NRW sollten jetzt die Gunst der Stunde nutzen und ihre Vorzüge noch besser vermarkten. Auch in Bonn bleibt angesichts der neuen Zahlen Luft nach oben.

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