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Nachrichten von Hackern im Umlauf: Auf diese Masche bei Facebook sollten Sie nicht hereinfallen

Nachrichten von Hackern im Umlauf : Auf diese Masche bei Facebook sollten Sie nicht hereinfallen

Auf Facebook kursieren derzeit Nachrichten, in denen man über einen Link angeblich zu einem Video geleitet wird. Mit dieser Masche versuchen Betrüger, an die Login-Daten der User heranzukommen. Wir geben Tipps, was in einem solchen Fall zu tun ist.

„Schau mal, was ich gefunden habe“, oder „Bist du das in dem Video?“ Es mag verständlich erscheinen, wenn man alle guten Vorsätze für einen kurzen Moment vergisst, weil die Neugierde überhandnimmt. Doch wer eine solche Nachricht über Facebook erhält, sollte nicht auf das vermeintliche Video klicken. Selbst der Kölner Polizeipräsident ist auf genau diese Masche, die aktuell bei Facebook kursiert, erst kürzlich hereingefallen.

Ein Klick auf den Link führt in der Regel zu einer Eingabemaske, in der erklärt wird, dass man Facebook verlassen hätte und sich neu einloggen müsste. Das ist die Chance der Betrüger: Was sonst nur durch einen aufwendigen Hack möglich wäre, wird hier durch die freiwillige Dateneingabe durch die Betrogenen zum Kinderspiel. Dass sie überhaupt betrogen werden, merken die Nutzer häufig gar nicht direkt. In der Folge werden diese Videos mit der selben Nachricht an die eigenen Facebook-Kontakte weitergeleitet und eine Kettenreaktion kommt in Gang.

Sollte man Opfer dieser Masche geworden sein, sollte man umgehend das eigene Facebook-Passwort ändern. Ein sicheres Passwort hat mindestens acht, besser 16 oder noch mehr Zeichen und besteht aus einer unüblichen Abfolge von Buchstaben, Ziffern und Sonderzeichen. Das Passwort sollte nur bei Facebook und nicht bei anderen Diensten verwendet werden.

Zudem sollte laut des österreichischen Vereins Mimikama überprüft werden, ob noch die richtige Mail-Adresse im Account hinterlegt ist. Weiterhin sollte man seine Freunde darüber informieren, dass es sich um eine Nachricht mit betrügerischem Inhalt handele, die auf keinen Fall geöffnet werden sollte.

Schließlich sollte man den Rechner sowie den Browser nach schädlichen Programmen oder Erweiterungen durchsuchen.

Auch warnt Mimikama davor, dass Betrüger teilweise die Facebook-Konten von Personen kopieren und der bestehenden Freundesliste Kontaktanfragen schicken. Über diese Konten werde dann nach Mobilfunknummer und einem Verifizierungscode gefragt, mittels derer die Betrüger Kosten auf der Mobilfunkrechnung entstehen lassen können.