Aus für Kunsthalle Berlin Ende eines Gastspiels

Bonn · Berliner Senat stoppt das Projekt „Kunsthalle Berlin“ des Bonner Vereins „Stiftung für Kunst und Kultur“. Walter Smerling kontert Kritik an seinem Projekt.

 Kunst in Tempelhof: (von links) Anne-Marie Descôtes, französische Botschafterin in der Bundesrepublik Deutschland, Künstler Bernar Venet und Walter Smerling bei der Eröffnung in Berlin.

Kunst in Tempelhof: (von links) Anne-Marie Descôtes, französische Botschafterin in der Bundesrepublik Deutschland, Künstler Bernar Venet und Walter Smerling bei der Eröffnung in Berlin.

Foto: Daniel Biskup/daniel Biskup

Das Abenteuer Berlin ist für den Bonner Verein „Stiftung für Kunst und Kultur“ und dessen Geschäftsführer Walter Smerling vorerst vorbei: Diese Woche kippte der Senat die Entscheidung des Aufsichtsrats der senatseigenen Tempelhof Projekt GmbH vom 14. Juni, einen weiteren Nutzungsvertrag an den Bonner Verein zu vergeben bis zu einer „ordentlichen Vergabe der Räume“, wie der „Tagesspiegel“ berichtete. Der öffentliche Druck, schließlich vor allem auch der Rücktritt von Adrienne Goehler, ehemalige Kultursenatorin und Kuratorin des Hauptstadtkulturfonds, habe den Senat zum Umdenken bewogen, berichtet der „Tagesspiegel“.