"2fach Liebe" im Kult 41

Theater-Uraufführung im Bonner Kulturzentrum - Junge Schauspieler des "Theater Anonbe" überzeugen durch Authentizität

Bonn. Sie treffen sich in einer Bar. Ludwig und Barbara sind jung und abenteuerhungrig, und sie verstehen sich auf den ersten Blick. Wie oft passiert das schon?

Für Barbara bahnt sich eine romantische Liebesgeschichte an, ihre Freundin Jolanda ist da eher skeptisch: Ludwig ist ein Homosexueller. Als hätte es Barbara nicht schon gereicht, findet Jolanda mit ihm allerhand Gemeinsames in Sachen erotischer Exzesse.

Dass das mit der wahren Liebe nichts zu tun hat, wissen alle drei. Im Ambiente des Bonner Kulturzentrums Kult 41, in dem das Stück "2fach Liebe" von Andreas Schütz (Regie) uraufgeführt wurde, wirkt alles authentisch - vom abgewetzten Ledersofa bis zum mit reichlich Alkohol gefüllten Kühlschrank.

Überzeugend und natürlich vermitteln die jungen Schauspieler des "Theaters Anonbe", Beate Bernard (Barbara), Leonard Kuhnen (Ludwig) und Melanie Spielmann (Jolanda), die Geschichte von Liebe und Sex, von Sein und Schein, von Wunschdenken und Realität.

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