Kölner Sommerfestival Die „Zauberflöte“ aus Afrika

Köln · Das Isango Ensemble bringt in der Kölner Philharmonie Mozarts „Zauberflöte“ in einer überraschend anderen Version auf die Bühne. Die originalen Melodien erklingen zum Sound traditioneller Instrumente aus Südafrika.

Sängerin Paulina Malefane, die auch Mitbegründerin des Isango Esembles ist, als Königin der Nacht.

Sängerin Paulina Malefane, die auch Mitbegründerin des Isango Esembles ist, als Königin der Nacht.

Foto: Keith Pattison

Wenn der jugendliche Held Pamino in dieser „Zauberflöte“ das Instrument ausprobiert, das er gerade von seinen drei Lebensretterinnen mit auf den Weg bekommen hat, vernimmt das Publikum den jazzigen Sound einer Trompete. Und auch sonst ist in dieser außergewöhnlichen Version von Wolfgang Amadeus Mozarts populärster Oper so ziemlich alles auf den Kopf gestellt. Selbst der Name klingt nicht ganz so wie im Original: „Die Zauberflöte – Impempe Yomlingo“ heißt die auch im Juli beim Kölner Sommerfestival in der Philharmonie gespielte Version. Ihren Ursprung hat sie in Südafrika; sie bringt die dortige traditionelle Kultur mit der Wiener Klassik zusammen und bringt im Ergebnis ein farbenfrohes und musikalisch mitreißendes Spektakel auf die Bühne.