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Iiro Rantala und Fiona Grond beim Jazzfest Ein Porträt Venedigs am Piano

Bonn · Iiro Rantala und Fiona Grond waren beim Jazzfest. Beim Konzert im Volksbankhaus zeichnete Rantala am Piano gemeinsam mit dem Galatea Quartet ein witziges Porträt Venedigs.

Derwisch am Piano: Iiro Rantala beim Jazzfest.

Derwisch am Piano: Iiro Rantala beim Jazzfest.

Foto: Heike Fischer/www.heikefischer-fotografie.de

Auf der Friedhofsinsel San Michele vor Venedig liegt die Prominenz der Musikgeschichte Seite an Seite von Albinoni bis Wagner. „Der Tod ist ein starkes Markenzeichen für Venedig“, scherzt der exzentrische Iiro Rantala, dessen Markenzeichen neben einer unglaublichen Musikalität die Unberechenbarkeit ist. Beim Jazzfest-Konzert im Volksbankhaus zeichnete er am Piano gemeinsam mit dem mit zwei Geigen, Viola und Cello besetzten Galatea Quartet ein witziges, inspirierendes Porträt Venedigs auf den Spuren prominenter Besucher. Etwa von Mozart, der, so Rantala, begann, sein „neun-eineinhalbtes Klavierkonzert“ zu komponieren, und plötzlich über Jazz-Tonleitern und typische Charakteristika wie Off-Beat halluzinierte – was er auf den lokalen Wein zurückführte. Auch Mozarts Librettist Lorenzo Da Ponte erlebte einiges. Als Priester, Dichter und Bordellbesitzer war er ein Mann des Multitaskings wie Casanova, der als Geiger, Komponist, Jurist und Frauenheld reüssierte. Jeder verband mit Venedig prägende Momente. Jedenfalls laut Rantala, der seine Geschichten mit einem unfassbaren Feuer und dem herrlichen Quartet in wilde Musik umsetzte.