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Bonn: Eva Kraus wird neue Intendantin der Bundeskunsthalle

Bonn : Eva Kraus wird neue Intendantin der Bundeskunsthalle

Die derzeitige Direktorin des Staatlichen Museums für Kunst und Design in Nürnberg, Eva Kraus, wird neue Intendantin der Bundeskunsthalle in Bonn.

Die Gesellschafterversammlung der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland GmbH habe die Personalie aufgrund einer Empfehlung des Kuratoriums beschlossen, teilte Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) am Freitag mit.

Kraus löst den bisherigen Intendanten Rein Wolfs ab, der nach sieben Jahren die Bundeskunsthalle verlassen hat, um das Stedelijk Museum in Amsterdam zu leiten. Eva Kraus wird ihre Tätigkeit in der Bundeskunsthalle offiziell am 1. August 2020 beginnen, allerdings schon vorher vor Ort für Beratungen zur Verfügung stehen.

„Mit Eva Kraus gewinnen wir eine hochqualifizierte Kulturmanagerin für die Leitung eines der großen Ausstellungshäuser unseres Landes, dessen Programm auch im europäischen und außereuropäischen Ausland sehr aufmerksam verfolgt wird. Ich bin überzeugt, dass die neue Intendantin die Strahlkraft und das Renommee des Hauses, das sich in einer breiten Palette hochaktueller zeitgenössischer, aber auch historischer, natur- und kulturwissenschaftlicher Themen und Fragestellungen spiegelt, sichern wird“, sagte Kulturstaatsministerin Grütters. Zudem werde die neue Intendantin neue Akzente setzen.

Grütters dankte dem bisherigen Intendanten Wolfs für seine Arbeit. Wolfs habe die Bundeskunsthalle exzellent geführt und dort ein breites und vielfältiges Ausstellungsprogramm geboten. „Mit vielen seiner unkonventionellen Ausstellungen hat er zentrale gesellschaftliche Themen aufgegriffen und sich mutig auf wichtige Debatten eingelassen. Damit hat er das Haus zu einem bundesweiten Besuchermagneten gemacht.“

Die Bundeskunsthalle wurde 1992 eröffnet. Veranstaltet werden Ausstellungen zur Kunst- und Kulturgeschichte, Archäologie, Wissenschaft und Technik. Die Einrichtung wird aus dem Etat der Kulturstaatsministerin mit jährlich rund 21,5 Millionen Euro gefördert.

(epd)