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Beethoven Bonnensis im Kammermusiksaa: Gelungenes Finale

Beethoven Bonnensis im Kammermusiksaa : Gelungenes Finale

Finale bei Beethoven Bonnensis: Nachdem vor drei Wochen die erste Runde im Landesmuseum absolviert worden war, trafen sich nun die Sieger dieser Ausscheidung im Kammermusiksaal, wo sie um die von den Bürgern für Beethoven ausgelobten Preise spielten.

Die Leistungen, die dabei geboten wurden, belegten das hohe Niveau des Wettbewerbs, allen voran das aus Leon Stüssel, John Hendrick Mackenroth und Sonja Kowollik bestehende Klaviertrio. Sie spielten mit dem ersten Satz aus Ludwig van Beethovens c-Moll Trio aus op. 1 und dem vierten Satz aus Dmitri Schostakowitschs zweitem Klaviertrio zwei außerordentlich schwierige Stück und taten das so hinreißend und auf höchstem Niveau, dass die mit Michael Krause, Elisabeth Quint und Peter Bortfeldt besetzte Jury ihnen den mit 500 Euro dotierten Ensemblepreis zusprach.

Der Preis in der Solo-Kategorie wurde geteilt, hier überzeugten der Akkordeonist Jacob Niller und die Klarinettistin Luisa Gehlen, die von ihrem Bruder Joshua Gehen am Klavier begleitet wurde, gleichermaßen.

Niller hatte Werke von Philipp Mohler und Bill Palmer gespielt und tat dies technisch so rundum perfekt und musikalisch so bestechend, dass das zweifelsohne preiswürdig war. Sehr pointiert und mit Biss spielte auch Luisa Gehlen eine Sonatine von Malcolm Arnold sowie Introduktion et Rondo von Charles-Marie Widor. Der ebenfalls ausgelobte Preis für die beste Beethoven-Interpretation wurde nicht vergeben.

Zwar nicht preiswürdig aber trotzdem ausgezeichnet spielten die andere Teilnehmer des Wettbewerbs. Lukas Wissel, der von Dusica Cajlan-Wissel begleitet Beethoven und Bériot spielte, Nayeb Behbahani, der begleitet von Nayeli Herrera-Brincker mit sonorer Stimme und bestechender Diktion Lieder von Schubert und Schumann sang, sowie Klara Herkenhöhner, Querflöte, die begleitet von Gardy Wu, Poulenc und Gaubert spielte.