„Hope for Peace“ im Beethoven-Haus Gesprächskonzert für den Frieden

Bonn · Pianist Alexey Botvinov und Geiger Janusz Wawrowski bestreiten mit einem berührenden Auftritt das musikalische Programm im ausverkauften Kammermusiksaal. FDP-Politiker Alexander Graf Lambsdorff: „Die jungen Menschen in der Ukraine sind völlig europäisch orientiert“

 Berührende musikalische Momente: Alexey Botvinov (Klavier) und  Janusz Wawrowski (Violine).

Berührende musikalische Momente: Alexey Botvinov (Klavier) und Janusz Wawrowski (Violine).

Foto: Meike Böschemeyer

Bonns Oberbürgermeisterin Katja Dörner hielt die ukrainische Flagge noch in der Hand, als sie am Freitagabend von der Solidaritätskundgebung für die Ukraine auf dem Bonner Marktplatz kommend direkt den Kammermusiksaal des Beethoven-Hauses betrat. Hier wie dort hatten sich Menschen versammelt, um sich am ersten Jahrestag des völkerrechtswidrigen Angriffs Russlands auf die Ukraine mit der Opferseite zu solidarisieren. Mehr als 200 Gäste waren in den ausverkauften Kammermusiksaal zu dem Gesprächskonzert für den Frieden „Hope for Peace“ geströmt, darunter zahlreiche Prominenz aus Politik, Kultur und Gesellschaft. Die frühere NRW-Kulturministierin Isabel Pfeiffer-Poensgen wurde ebenso gesehen wie TV-Star Eckart von Hirschhausen.