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St.-Hildegard-Kirche in Mehlem: Gruppe "I Liguriani" begeistert mit Klängen und Geschichten aus Ligurien

St.-Hildegard-Kirche in Mehlem : Gruppe "I Liguriani" begeistert mit Klängen und Geschichten aus Ligurien

Bei einem Benefizkonzert der Bürgerstiftung Rheinviertel in der St.-Hildegard-Kirche standen am Samstagabend die Mitglieder der Gruppe "I Liguriani" im Altarraum und präsentierten einen wunderbaren Konzertabend unter dem Thema "Klänge und Geschichten aus Ligurien".

Dass die Mitglieder der Gruppe allesamt bekannte Musiker der italienischen Folkszene sind und über einen reichhaltigen musikalischen Erfahrungsschatz verfügen, merkten die Konzertbesucher gleich zu Beginn des Konzerts. Die Musiker entführten die Zuhörer mit Gesang, Geige, Traversflöte, Dudelsack, Akkordeon, Mandoline und Gitarre auf schwungvolle Weise nach Ligurien.

Tanzmusik mit französischem Ursprung, die Ballade zur Geschichte einer Frau, die hoffnungslos verliebt ist, und die Melodie einer zaristischen Hymne wurden von den Musikern mit voller Hingabe genauso präsentiert wie italienische, französische und schottische Volksweisen. "Schottisch" fragte man sich da direkt.

Den Grund lieferten die Musiker gleich mit: "Weil es eigentlich Tänze aus Frankreich waren, die von den napoleonischen Truppen nach Italien gebracht wurden und als schottisch galten". Ligurischer Dialekt, ureigene Musikkultur der wunderschönen Bergregion der vier Provinzen des Appenins, von Genua, Alessandria, Pavia und Piacenza ließ bei den Zuhörern schnell Urlaubsgefühle aufkommen.

Die fünf renommierten italienischen Musiker von "I Liguriani" unterstützten den Zweck des Benefizkonzerts der Bürgerstiftung Rheinviertel gerne: "Wir haben in Deutschland dieses Jahr in mehr als 22 Konzerten viele Menschen mit unserer Musik aus Ligurien begeistert. Die Freude darüber wollten wir gerne in einem Benefizkonzert für den Ambulanten Palliativdienst im Rheinviertel weitergeben".

Der Ambulante Palliativdienst im Rheinviertel umfasst wichtige Aufgaben in den Rheinviertel-Ortsteilen. Eine ambulante Palliativschwester steht den Menschen im Rheinviertel zur Seite, die zu Hause ihren letzten Lebensweg gehen möchten. Unentgeltlich wird professionelle Hilfe bei starken Schmerzen und schwerer Pflegebedürftigkeit ermöglicht. Der Palliativdienst ergänzt zusätzlich eine intensive Begleitung im Sterbeprozess - ungeachtet der Konfession und Religion.