Autfakt des Jazzfests Bonn Festival-Start mit Jubel und Kontrasten

Bonn · Zum Start des 15. Jazzfests Bonn in der Bundeskunsthalle gab es das mit Projekt „Liberetto“ von Lars Danielsson und das Album-Debüt von Mia Knop Jacobsen.

Lars Danielsson Foto: Heike Fischer

Lars Danielsson Foto: Heike Fischer

Foto: Fischer/www.heikefischer-fotografie.de

Draußen fieses Novemberwetter, drinnen Feierstimmung, Jubel, gute Laune, berechtigte Vorfreude aufs weitere Jazzfest Bonn 2024. Am Samstagabend startete das Jubiläumsjazzfest im bunt beleuchteten Forum der Bundeskunsthalle. Das Festival wird 15, was Anlass zur Rückschau, aber auch den Blick nach vorne zu neuen Perspektiven bietet. 15 Jahre, doch noch keine Pubertät in Sicht, die Flegeljahre, die jugendliche Aufsässigkeit bleiben (erstmal) außen vor. Mit exzellentem Sound, Begeisterung und ansteckender Lust auf Jazz rissen die Routiniers rund um den 65-jährigen Bassisten Lars Danielsson und sein Projekt „Liberetto“ das Publikum von den Stühlen des Forums. Im vergangenen Jahr hatte noch der Rapper Thomas D mit seinem Projekt KBCS die Bonner Oper aufgemischt, Teile des Publikums in die Flucht geschlagen, dem großen tanzenden Rest einen unvergesslichen Abend beschert.