Konzert in der Harmonie Bonn Johnny Cash hätte es gefallen

Bonn · Just Cash mit „The Contemporary Johnny Cash Tribute“ stand in der Harmonie auf dem Programm. Beileibe keine Mogelpackung: Das Publikum trat mit den Musikern eine faszinierende musikalische Zeitreise an.

 Der Meister selbst in fortgeschrittenem Alter: Johnny Cash.

Der Meister selbst in fortgeschrittenem Alter: Johnny Cash.

Foto: © Martyn Atkins

Er hat es vorhergesagt. Der amerikanische Sänger und Songwriter Johnny Cash (1932-2003) hat sich einst in einem kleinen Gedicht mit der Vergänglichkeit allen Ruhms beschäftigt. Sich selbst sah er als Ausnahme von der Regel. Seine Musik sei unsterblich, stellte Cash in der letzten Zeile der poetischen Reflexion fest: „The songs I sing will still be sung.“ Zum Beispiel von der deutschen Band Just Cash, die jetzt mit ihrem Programm „The Contemporary Johnny Cash Tribute“ in der Harmonie gastierte. Es hätte dem Original gefallen, was Thomas Naatz (Bass), Paul Mayland (Schlagzeug), Stefan von Berg (Gitarre) und Benedikt Anhalt (Gesang und Gitarre) in ihrer musikalischen Zeitreise von „Get Rhythm“ bis „Hurt“ dem Publikum anboten. Authentisch, aber eigenständig; respektvoll, aber selbstbewusst; kraftvoll, aber entspannt gestalteten sie ihre Hommage an den Man in Black.