„Quatsch keine Oper“ in Bonn Rainald Grebe träumt von der ewigen Jugend

Bonn · Gut zweieinhalb Stunden spielt Rainald Grebe im Bonner Opernhaus. Leicht fällt es ihm nicht, mehr als einmal kommt er außer Atem, aber er kämpft sich durch, für seine Fans und für sich selbst. Am Ende gibt es dafür tosenden Applaus.

 Rainald Grebe bei „Quatsch keine Oper“ in Bonn.

Rainald Grebe bei „Quatsch keine Oper“ in Bonn.

Foto: Thomas Kölsch

Er will nicht gehen. Abtreten und aufhören, runter von der Bühne, das ist nicht Rainald Grebes Weg. „Ich komme wieder“, verspricht er schon am Anfang seines „Fürimmerjung“-Konzerts in der Bonner Oper, „und zwar besser, fitter und jünger als jemals zuvor.“ Das ist mal ein Wort. Eines, das Grebe vielleicht nicht wird halten können. Immerhin, damit geht der 53-Jährige offen um, leidet er an einer Vaskulitis, einer Autoimmunkrankheit, die bei ihm immer wieder Schlaganfälle auslöst.