Inaugurationskonzert im Kammermusiksaal So klingt der neue Flügel des Beethoven-Hauses

Bonn · Filippo Gorini weiht den 2,70 Meter langen Steinway D mit Werken von Bach, Beethoven und Schubert ein. Der italienische Pianist und Beethoven-Competition-Preisträger von 2015 hat das Instrument auch maßgeblich mit ausgewählt.

 Der italienische Pianist Filippo Gorini am neuen Steinway-Flügel des Beethoven-Hauses.

Der italienische Pianist Filippo Gorini am neuen Steinway-Flügel des Beethoven-Hauses.

Foto: Benjamin Westhoff

Der Erwerb eines Konzertflügels ist eine anspruchsvolle Angelegenheit. Selbst wenn die Marke Steinway & Sons für Veranstalter alternativlos erscheint, gibt es einige wesentlichen Aspekte zu berücksichtigen. Für den Kammermusiksaal des Beethoven-Hauses sollte es ein Instrument sein, das auf dessen spezielle programmatisch-inhaltliche Bedürfnisse zugeschnitten ist, wie der Direktor des Hauses, Malte Boecker, am Mittwochabend bei dem von der Stiftung Beethoven-Haus veranstalteten Inaugurationskonzert mit dem neuen Instrument erläuterte: „Uns ging es darum, einen untypischen Steinway zu finden, bei dem nicht diese orchestrale Brillanz für riesengroße Konzertsäle dominiert, sondern wir suchten ein lyrisches, ein ‚singendes’ Instrument.“ Eines also, das gerade für die an diesem Ort gepflegte Kammermusik, für Liederabende oder Solorecitals geeignet ist.