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Oper in Bonn: Stadt investiert 1,8 Millionen Euro

Oper in Bonn : Stadt investiert 1,8 Millionen Euro

In der Bonner Oper stehen in diesem Jahr wieder Bauarbeiten an: Die Inspizienten- und Alarmierungsrufanlage soll erneuert und die akustischen Verhältnisse im Orchestergraben sollen verbessert werden. Das teilte die Stadt Bonn am Donnerstag mit.

Die Rufanlage dient einerseits dazu, bei Proben und Vorstellungen alle Mitwirkenden zu verständigen. Andererseits wird sie zur Alarmierung in Notfällen für Durchsagen im gesamten Gebäude genutzt. Sie entspricht seit Langem nicht mehr den sicherheitstechnischen Anforderungen und ist zudem störanfällig.

Die Kosten für die Erneuerung betragen rund 460.000 Euro. Wegen eines zu hohen Lärmpegels im Orchestergraben sind auch dort bauliche Veränderungen nötig. Die Kosten dafür beziffert die Stadt auf rund 300.000 Euro. Im nächsten Jahr geht es weiter unter anderem mit dem Einbau einer neuen Antriebsmaschine für den Eisernen Vorhang, den Rauchabzug auf der Bühne und den Rauchabzug im Zuschauersaal.

Auch in diesen Fällen werden die Anforderungen an die aktuellen Sicherheitsbestimmungen und die Unfallverhütungsvorschriften für bühnentechnische Anlagen nicht mehr erfüllt. Kosten: rund 200.000 Euro. Mit fast 800.000 Euro schlägt die Grundsanierung der Beleuchtungsanlage der Oper zu Buche.

Die Mittel seien im Haushalt eingeplant, so Stephanie Zießnitz vom Presseamt, sie müssten aber noch vom Rat freigegeben werden. Die Ausschreibungen sollen nach der Sommerpause des Theaters starten. Wann mit den Arbeiten begonnen werde, stehe noch nicht fest. Es werde auf keinen Fall zu Beeinträchtigungen des Spielplans kommen.