Erste Folge am 29. November „7 vs. Wild“ startet auf YouTube

Update · Die beliebte Reality-Spielshow „7 vs. Wild“ geht in die dritte Runde. Produzent Fritz Meinecke verspricht: „Es wird alles anders als in Staffel eins und zwei.“ Ab Mittwoch, 29. November, ist die erste Folge auf YouTube zu sehen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der dritten Staffel 7 vs. Wild.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der dritten Staffel 7 vs. Wild.

Foto: obs/Amazon.de

Eigentlich hatte Youtuber und Survival-Experte Fritz Meinecke 2022 in einem Live-Stream das Ende von „7 vs. Wild“ ankündigt. Diesen November folgt überraschend doch noch eine dritte Staffel der Erfolgsshow. Ab dem 29. November erscheint „7 vs. Wild“ auf YouTube. Mittwochs und samstags kommt eine neue Folge, die Behind-the-Scenes-Episoden erscheinen freitags. Vorab läuft die Serie bereits exklusiv auf Freevee.

Die erste Staffel der Reality-Spielshow, die pro Folge mehrere Millionen Aufrufe auf YouTube verzeichnet, fand in Schweden statt. Für die zweite Staffel wurden die sieben Teilnehmer auf einer Insel in Panama ausgesetzt. Alle Informationen zur dritten Staffel im Überblick.

Welches Konzept steckt hinter „7 vs. Wild“?

In der ersten Staffel regierte die magische Zahl sieben: Sieben Teilnehmer wurden für sieben Tage mit sieben Gegenstände in der schwedischen Wildnis ausgesetzt. Ohne Kamerateam und in kompletter Isolation mussten die Teilnehmer gegen Kälte, Hunger und Müdigkeit ankämpfen. Zusätzlich stand jeden Tag eine besondere Aufgabe an. Das Lösen der Aufgabe ist freiwillig, allerdings können sich Teilnehmer Punkte erspielen, die für den Gesamtsieg entscheidend sein können. Pro Staffel werden 16 Folgen auf YouTube veröffentlicht.

Warum ist das Format so erfolgreich?

Überlebenskampf, Flucht aus dem Alltag in das Extreme und Prepperkünste: Das Format, das aus der Survival- und Outdoorbewegung entstanden ist, ist so unterhaltsam wie lehrreich. Mit den selbstgefilmten Szenen erschaffen Teilnehmer ein Gefühl der Nähe, das professionelle Kamerateams schlichtweg nicht leisten können.

Warum wird es doch eine dritte Staffel geben?

Nach Angaben des Youtubers gab es während der zweiten Staffel „extreme Probleme mit der Finanzierung“. So mussten die Organisatoren für die zweite Staffel in Panama eine komplette Insel mieten und Sanitäter, Crew, Boote und vier Helikopter finanzieren. Auch seien kurzfristig Partner abgesprungen. In einem zusätzlichen Video erklärt der YouTuber, dass ein neuer Partner, der das Format finanziell unterstützen wollte, ohne Einfluss auf die Inhalte zu nehmen, sich schon kurz nach der eigentlichen Absage der dritten Staffel gemeldet hatte. Ohne den neuen Partner Amazon freevee hätte es keine weitere Staffel geben können.

Derzeit werden die ungeschnitten Folgen der zweiten Staffel auf dem eigens für die Show kreierten Youtube-Kanal „7 vs. Wild“ hochgeladen.

Was verändert sich in der dritten Staffel?

Die Produktion der dritten Staffel fand im Spätsommer 2023 in Kanada statt. Die Teilnehmer sind mittlerweile alle wieder in Deutschland. Für die dritte Staffel hat Meinecke vier grundlegende Änderungen angekündigt:

In diesem Jahr wird es nicht sieben, sondern vierzehn Teilnehmer geben, die jeweils in Zweierteams antreten. Damit gibt es keine Einzelisolation mehr und die Teammitglieder können sich gegenseitig unterstützen und motivieren. Parallel wird auch der Zeitraum der Show verdoppelt: In Staffel drei müssen sich die Teams ganze vierzehn Tage durch die Wildnis schlagen.

Die zweite Änderung betrifft die Abschaffung der Tagesaufgaben. Die einzige Challenge solle nun, so Meinecke, das Überleben sein. Damit gibt es in dieser Staffel keine Punkte mehr. Alle Teams, die die Zeit in der Wildnis erfolgreich meistern, gehen als Gewinner hervor.

Die letzte bedeutende Änderung stellt die Anzahl der erlaubten Gegenstände dar. In der ersten Staffel waren noch sieben Gegenstände erlaubt, in der zweiten wurde die Anzahl der Gegenstände an die individuellen Fähigkeiten der Teilnehmer angepasst. In diesem Jahr müssen die Teams kreativ werden: Jedes Team erhält eine 1-Liter Flasche, die nach Herzenslust befüllt werden darf. Verboten seien lediglich illegale Substanzen und Multimediageräte.

Die Ausstrahlung der Folgen findet wie gewohnt im November und Dezember statt. Allerdings erscheint das Format nicht wie gewohnt ausschließlich auf YouTube: Bereits vor Upload auf YouTube werden die Folgen exklusiv vorab auf dem (ebenfalls kostenfrei und durch Werbung finanzierten) Amazon-Streamingdienst „Freevee“ erscheinen. Außerdem sollen die Folgen kürzer werden.

Auf welche Teilnehmer können Zuschauer sich freuen?

Durch den Vorfall mit Andreas Kieling gab es eine kleine Änderung an den Teamkonstellationen. Denn der Tierfilmer aus dem Kreis Ahrweiler musste die Sendung noch vor Drehbeginn wegen „Grenzüberschreitendem Verhalten“ gegenüber einer anderen Teilnehmerin verlassen. Ursprünglich sollte er an der Seite von Joey Kelly Teilnehmen. Für Andreas Kieling ist Jan „Schlappen“ Lange eingesprungen.

Die weiteren Teams bei „7 vs. wild“:

  • Fritz Meinecke und Survival Mattin
  • Jens „Knossi“ Knossalla und Sascha Huber
  • Gerrit und Andreas alias Naturensöhne
  • Papaplatte und Reezemann
  • Trymacs und Rumathra
  • Hannah Assil und Affe auf Bike
  • Joey Kelly und Jan Lange (ersetzt Andreas Kieling)

Wer hat bereits teilgenommen?

In der ersten Staffel schlugen sich die folgenden sieben Teilnehmer durch die schwedische Wildnis: Produzent Fritz Meinecke, Martin Rudloff, David Henrichs, Niklas Röder, Pascal Bommert, Fabio Schäfer und Christian Nosty. Als Gewinner ging Fritz Meinecke hervor. Seinen Gewinn in Höhe von 10.000 Euro spendete er an das Projekt „Mission Erde“.

In der zweiten Staffel in Panama verfolgten Zuschauer Fritz Meinecke, Ottogerd Karasch, Joris, Antonia, Sabrina Camlott, Sascha Huber und Jens Knossalla beim Kampf gegen die Natur. Als Sieger nach Punkten ging Otto Karasch hervor.

Was erwartet den Sieger von „7 vs. Wild“?

Seit der zweiten Staffel gelten alle Teilnehmer, die den vollen Zeitraum in der Wildnis überstanden haben, als Gewinner. Sie gewinnen einen Geldbetrag, den sie an eine wohltätige Organisation ihrer Wahl spenden.

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