15 Minuten live auf ProSieben Joko und Klaas rufen mit KI-Horror-Szenario zur Europawahl auf

Berlin · Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf haben wieder 15 Minuten Live-Sendezeit bekommen. Mit einem KI-generierten Horrorszenario malten sie sich einen möglichen Untergang der EU aus. Die ProSieben-Stars verwiesen auf die Europawahlen im Juni.

Das Moderatoren-Duo Joko Winterscheidt (l) und Klaas Heufer-Umlauf von «Joko & Klaas 15 Minuten Live".

Das Moderatoren-Duo Joko Winterscheidt (l) und Klaas Heufer-Umlauf von «Joko & Klaas 15 Minuten Live".

Foto: dpa/ProSieben

Ihre 15 Minuten Sendezeit zur Primetime auf ProSieben nutzten Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf dieses Mal für ein aktuelles Thema: Die Europawahl 2024. Mit einer Mischung aus KI-generierten Bildern und Videos sowie Expertenstimmen in den Zwischensequenzen malten die beiden ProSieben-Stars ein Was-wäre-wenn-Szenario aus. Sie warnen eindringlich vor dem Ende der Europäischen Union (EU).

„Ich rieche Ärger“, schrieb Thomas Schmitt, langjähriger TV-Kollege von Joko und Klaas, schon am Mittwochmorgen mit Hinblick auf die gewonnene Sendezeit der beiden Moderatoren. Ganz unrecht hatte Schmitt, der schon zu MTV-Home-Zeiten als kreativer Kopf um die beiden sowie Palina Rojinski wirkte, nicht.

Das KI-generierte Horror-Szenario beginnt mit der sofortigen Auflösung der Europäischen Union. Im Szenario haben sich alle 27 Staaten der EU dafür ausgesprochen. Das Chaos deutet sich an: Leere Supermärkte, überrannte Grenzen und Bahnhöfe; ein Schildchen auf einem Laib Brot beim Bäcker besagt: „23,89 Euro“.

Die Expertinnen und Experten nennen Gründe für den wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Zusammenbruch, der drohen würde, wenn die EU sich auflöst: Exportgüter würden über Nacht in etwa um 30 Prozent steigen, Lieferengpässe oder gar -Ausfälle als Folge von zahlreichen zusätzlichen Kontrollen und verschiedenen Regelungen an den jeweiligen Grenzen, sowie Massenauswanderung. All das hänge mit einer zentralen Frage zusammen: Wie lösen die einzelnen Länder das ohne gemeinsame Regelungen?

„Ich glaube, wir sind uns alle einig, dass uns 15 Minuten nicht ausreichen, um zu zeigen, was war, was ist und was sein könnte“, sagt schließlich Klaas Heufer-Umlauf zum Schluss. Die Moderatoren weisen auf die Europawahl am 9. Juni hin, und wie wichtig es sei, das Wahlrecht wahrzunehmen.

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