Neu im Kino In „May December" brillieren zwei Filmgrößen

Auch in ihrer dritten Zusammenarbeit erzählen Todd Haynes und Julianne Moore die Geschichte einer zerbrechlichen, in einer eigenen Welt lebenden Frau. Der Film "May December" behandelt auf subtile Weise das Thema sexueller Missbrauch und dessen Folgen.

Julianne Moore und Charles Melton in Todd Haynes‘ „May December“.

Julianne Moore und Charles Melton in Todd Haynes‘ „May December“.

Foto: dpa/Francois Duhamel

Todd Haynes und Julianne Moore sind ein Traumpaar des Arthouse-Kinos. Was der US-Regisseur und die Schauspielerin (beide sind 63) in die Hand nehmen, verwandelt sich in Gold. Nach „Safe“ (1995) und „Far From Heaven“ („Dem Himmel so fern“, 2002) hat Haynes jetzt zum dritten Mal mit Moore zusammengearbeitet. Für die Filme „Safe“ und „Far From Heaven“, in denen Moore zerbrechliche, an der Umwelt oder an gesellschaftlichen Konventionen leidende Frauen verkörperte, entwickelte Haynes selbst die Drehbücher. „May December“ hingegen stammt nun aus der Feder von Samy Burch.