Kritik zu „Dune: Teil 2“ Entscheidung auf dem Wüstenplaneten

Bonn · Regissuer Denis Villeneuve verbindet in „Dune: Teil 2“ Kunst und Kommerz widerspruchsfrei. Zugleich erzählt er in dem großartig choreografierten Wüstenepos mehr als nur vom Kampf gut gegen böse.

 Die Sandwürmer kommen: Szenenfoto aus „Dune: Teil 2.“

Die Sandwürmer kommen: Szenenfoto aus „Dune: Teil 2.“

Foto: AP/ap

Spice nennt sich die Substanz, die auf dem Sand in der Sonne glitzert. Für die Bewohner des Planeten Arrakis im 101. Jahrhundert ist der Rohstoff Fluch und Segen zugleich. Die bewusstseinserweiternde Droge rüstet das Volk der Fremen für den harten Überlebenskampf auf dem überhitzten Wüstenplaneten. Zugleich ist die ganze Galaxie hinter dem Zeug her, das ein unerlässlicher Bestandteil der modernen Raumfahrt ist. Wer das Spice hat, hat die Macht über das Imperium, dessen Kämpfe und Intrigen Frank Herbert (1920-1986) in seinem sechsbändigen Romanzyklus „Dune“ ausleuchtete.