Online-Start von virtuellem Migrationsmuseum verzögert sich

Köln · Der Online-Start des geplanten virtuellen Migrationsmuseums im Internet verzögert sich. Am Wochenende seien noch einige wenige technische Fehler aufgetaucht, sagte ein Sprecher am Montag. Diese müssten noch behoben werden. Das Projekt zur deutschen Einwanderungsgeschichte werde aber wie geplant am Montag der Presse vorgestellt. Ursprünglich hatten die Macher geplant, dass das Museum kurz darauf auch online geht. Das neue Start-Datum soll nun noch bekanntgegeben werden.

 Arbeitsdokumente von Migranten sind zu sehen.

Arbeitsdokumente von Migranten sind zu sehen.

Foto:  Henning Kaiser

Das virtuelle Migrationsmuseum soll die deutsche Einwanderungsgeschichte im Internet und damit von jedem Ort der Welt aus erlebbar machen. Menschen, die die Website des Museums ansteuern, sollen dort - etwa über ein Tablet - virtuell durch animierte Straßenszenerien laufen oder Gebäude betreten können, um sich dort mit der Migrationsgeschichte zu beschäftigen.

Hinter dem Projekt steht das "Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland" (DOMiD). Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, mittelfristig auch ein reales Migrationsmuseum in Deutschland aufzubauen.

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