1. News
  2. Kultur & Medien
  3. Überregional

Krimi in der ARD: So ist der Kölner Tatort „Kein Mitleid, keine Gnade“

Krimi in der ARD : So ist der Kölner Tatort „Kein Mitleid, keine Gnade“

Die neue Tatort-Folge aus Köln hat mit Ballauf und Schenk wie gewohnt souveräne Ermittler, aber zu viele Handlungsstränge. Das hat Auswirkungen auf den Krimi.

Freddy Schenk (Dietmar Bär) hat Ärger. Im Internet kursiert ein Video, das den Eindruck erweckt, der Tatort-Kommissar habe eine Schülerin begrapscht. Schenk und sein Kollege Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) lassen sich davon aber nicht beirren. Schließlich müssen sie in einem Mordfall ermitteln.

In einem Waldstück wird die Leiche eines 17-Jährigen gefunden. Schnell finden die Kommissare heraus, dass er an seiner Schule gemobbt wurde. Aber ist deswegen ein Mitschüler der Mörder? Auch ein Sanitäter, der an der Schule eine Rettungs-AG anbietet, macht sich verdächtig.

Liebe, Hass, familiäre und gesellschaftliche Konflikte: Die Macher haben viel in den Kölner Tatort gepackt. Letztlich zu viel, sodass Handlungsstränge abrupt enden oder versanden. Ballauf und Schenk ermitteln souverän bis zum eiskalten Ende der mäßig spannenden Folge mit dem ungelenken Titel „Kein Mitleid, keine Gnade“.

Wie immer klasse: Roland Riebeling als Assistent Norbert Jütte.

 ARD, Sonntag, 20.15 Uhr.