Frauen in den Vierzigern Warum man Stefanie de Velascos Roman „Das Gras auf unserer Seite“ lesen sollte

Bonn · Die Berliner Schriftstellerin Stefanie de Velasco war im Jahr 2023 die Bonner Stadtschreiberin. Jetzt hat sie ihren neuen Roman „Das Gras auf unserer Seite“ vorgelegt.

Hundehalterinnen sind sie alle, die drei Hauptfiguren im Roman „Das Gras auf unserer Seite“.

Hundehalterinnen sind sie alle, die drei Hauptfiguren im Roman „Das Gras auf unserer Seite“.

Foto: picture alliance/dpa/Julian Stratenschulte

Da hat die Autorin zweifellos recht: Romane über Frauen in mittleren Jahren (zumal über solche, die bewusst keine Kinder bekommen) – die schreibt kaum jemand. Stefanie de Velasco („Tigermilch, 2013, „Kein Teil der Welt“, 2019), die mit dem Literaturstipendium des Vereins Lese-Kultur Godesberg im letzten Jahr Bonner Stadtschreiberin war, ist selbst Mitte 40 und hat’s getan: Sie hat drei Frauen in den Fokus ihres neuen Romans „Das Gras auf unserer Seite“ gestellt, die schon scharf auf die 50 zugehen, immer noch keine Lust auf gängige Lebensmuster haben und das altbekannte Sprichwort „Das Gras auf der anderen Seite ist immer grüner“ beherzt auf den Kopf stellen. Ist das Gras auf ihrer Seite nicht viel saftiger?