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Zuschauer entscheiden: Warum werden einige Filme zu Klassikern und andere nicht?

Zuschauer entscheiden : Warum werden einige Filme zu Klassikern und andere nicht?

Ob ein Film zum Kultfilm oder Klassiker wird, entscheiden die Zuschauer. Aber was macht einen Klassiker aus? Und was sind ungewöhnliche Arten, wie Filme zu Klassikern wurden?

Warum werden einige Filme zu Klassikern und andere nicht? So mancher Filmkenner würde jetzt sagen: Ein Klassiker entsteht durch eine starke Geschichte, die im Gedächtnis bleibt, durch die ungewöhnliche Struktur eines Filmes, oder weil sich der Film um ein innovatives Thema dreht.

Das sind wahrscheinlich die gängigsten Erklärungen, wie ein Film zum Klassiker wurde. Ein kurzes Video zeigt allerdings weitere Gründe auf.

Skurril ist beispielsweise die Geschichte des Streifens "The Rocky Horror Picture Show", welcher zunächst nicht sehr beliebt war und keine großen Erfolge feierte. Als er einige Zeit später für einen anderen Film als Ersatz im The Waverly Theatre lief, hatte sich zwischenzeitlich doch eine kleine Fangemeinde gebildet und der Film wurde kult.

Bei den Filmen "Pulp Fiction" und "Thelma und Louise" waren die Gründe schon wieder andere. "Pulp Fiction" bediente Anfang der 1990er ein ganz neues Genre. Der bis dahin noch nicht so bekannte Regisseur Quentin Tarantino brachte seine eigene Note mit ein und feierte dadurch große Erfolge.

Bei "Thelma und Louise" lag der Fokus auf der Freundschaft der zwei Hauptdarstellerinnen. Dieser Fokus wird selten gewählt und prägte sich so in die Köpfe der Zuschauer ein. Auch dieser außergewöhnliche Film wurde zum Klassiker.