Aktion "Spende Menschlichkeit" 30 deutsche Künstler solidarisieren sich mit Seenot-Rettern

BERLIN · Um Solidarität mit den Seenot-Rettern im Mittelmeer zu zeigen, haben sich mehr als 30 deutsche Künstler in Rettungswesten fotografieren lassen. Unter anderem ließen sich Herbert Grönemeyer und Heike Makatsch ablichten.

 Musiker Herbert Grönemeyer trägt eine Rettungsweste und deutet mit dem rechten Zeigefinger auf ein Schild in seiner linken Hand, auf dem "#Together for Rescue" (Gemeinsam für Rettung) geschrieben steht.

Musiker Herbert Grönemeyer trägt eine Rettungsweste und deutet mit dem rechten Zeigefinger auf ein Schild in seiner linken Hand, auf dem "#Together for Rescue" (Gemeinsam für Rettung) geschrieben steht.

Foto: Kevin Mcelvaney/SOS MEDITERRANEE/dpa

Mehr als 30 deutsche Künstler haben sich in Rettungswesten fotografieren lassen, um Solidarität mit den Seenot-Rettern im Mittelmeer zu zeigen. Zu den Unterstützern zählen unter anderem Herbert Grönemeyer, Heike Makatsch, Marteria, Max Herre, Joy Denalane sowie Die Beginner und Jan Delay, wie eine Sprecherin der Organisation SOS Méditerranée am Donnerstag sagte. Anlass für die Fotos war demnach das erneute Auslaufen des Rettungsschiffs „Aquarius“ in Richtung der internationalen Gewässer vor der libyschen Küste.

„Die Debatte, ob man überhaupt Flüchtlinge aus dem Mittelmeer retten soll, ist absurd. Mitmenschlichkeit und Menschlichkeit sind Pflicht“, sagte Herbert Grönemeyer. Die Fotos sind Teil der Aktion „Spende Menschlichkeit“ von SOS Méditerranée, mit der Spendengelder gesammelt werden sollen. Sie werden auf der gleichnamigen Website präsentiert.

Die Bedingungen zur Rettung von Menschen in internationalen Gewässern seien so komplex wie noch nie, teilten die Organisatoren mit. Parallel zur Foto-Aktion veröffentlichte SOS Méditerranée einen offenen Brief in der „Süddeutschen Zeitung“ (Donnerstag), in dem mehrere Hundert Persönlichkeiten aus ganz Europa ihre Solidarität mit der „Aquarius“ erklären.

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