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A2 bei Gütersloh: Elf Verletzte bei Unfall zwischen 15 Fahrzeugen

Massenkarambolage bei Gütersloh : Elf Verletzte bei Unfall zwischen 15 Fahrzeugen auf der A2

Bei einer Massenkarambolage auf der A2 bei Gütersloh sind elf Menschen teils schwer verletzt worden. 15 Fahrzeuge sind dort zusammengestoßen. Auslöser war offenbar ein Unwetter.

Bei dem Unfall auf einem Autobahnabschnitt der A2 bei Gütersloh am Sonntagnachmittag bei Regen sind insgesamt elf Menschen verletzt worden. Vier Menschen trugen schwere und sieben leichte Verletzungen davon, wie eine Polizeisprecherin am Montagmorgen mitteilte. Bei dem Unfall waren demnach insgesamt 15 Fahrzeuge beteiligt gewesen. Zuvor hatte es unterschiedliche, teils widersprüchliche Angaben zu der Anzahl der Verletzten und der beteiligten Fahrzeuge von Polizei und Feuerwehr gegeben.

Auslöser für den Unfall war nach Angaben der Sprecherin Starkregen. Die Polizei ermittele zudem wegen nicht angepasster Geschwindigkeit aufgrund der Wetterbedingungen. Die Feuerwehr, die gegen 15.10 Uhr alarmiert wurde, berichtete von einer etwa 50 bis 100 Meter langen Unfallstelle. In dem dreispurigen Bereich erstreckte sich demnach ein Trümmerfeld auf anderthalb bis zwei Spuren. Es sei ein Zelt aufgebaut worden, um Personen zunächst wettergeschützt unterzubringen zu können, bis sie von den Notärzten gesichtet wurden, sagte ein Feuerwehrsprecher. Etwa 50 Feuerwehrleute und etwa die gleiche Zahl an Rettungskräften waren demnach vor Ort.

Die Schwerverletzten seien per Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht worden, hieß es bei der Feuerwehr. Ein Rettungshubschrauber kam nicht zum Einsatz. Insgesamt hätten sich 23 Personen in den 15 beteiligten Autos befunden. Neben den Schwerverletzten seien auch einige andere Personen zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus gebracht worden.

Die A2 wurde in Fahrtrichtung Hannover für die Rettung der Verletzten und die Bergung der beteiligten Fahrzeuge zwischen den Anschlussstellen Rheda-Wiedenbrück und Gütersloh stundenlang gesperrt. Es bildete sich deshalb ein kilometerlanger Stau. Die Sperrung wurde nach Angaben der Sprecherin am Sonntagabend gegen 20.15 Uhr aufgehoben.

(dpa)