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300 Wohnungen betroffen: Baugrube voller Wasser: 18 Wohnhäuser in Berlin evakuiert

300 Wohnungen betroffen : Baugrube voller Wasser: 18 Wohnhäuser in Berlin evakuiert

An einem Gebäude hatten sich bereits Risse gebildet, Fenster ließen sich nicht mehr öffnen: In Berlin droht ein Haus in eine mit Wasser vollgelaufene Baugrube zu stürzen. Rund 300 angrenzende Wohnungen wurden geräumt.

In Berlin haben am Sonntagabend Bewohner von 18 Häusern bei eisigen Temperaturen ihre Wohnungen verlassen müssen, nachdem eine angrenzende Baugrube mit Wasser vollgelaufen war.

An einem Gebäude im Stadtteil Köpenick hatten sich Risse gebildet, Fenster ließen sich nicht mehr öffnen, wie ein Polizeisprecher sagte. Aus Sicherheitsgründen seien auch die Bewohner von 17 umliegenden Häusern aufgefordert worden, ihre Wohnungen zu räumen. Insgesamt waren demnach 300 Wohnungen betroffen. Wie viele Menschen dort lebten, war zunächst unklar.

Die Polizei rechnete damit, dass bis zum frühen Montagmorgen alle Betroffenen in umliegenden Hotels untergebracht werden könnten. Das Technische Hilfswerk (THW) begann am späten Sonntagabend damit, das einsturzgefährdete Gebäude neben der Wassergrube abzustützen.

Der Einsatz dauert nach wie vor an. Durch den Vorfall bildeten sich Risse in einer Giebelwand eines angrenzenden Gebäudes. Bereits am Abend hatte das THW daher mit dem Versteifen der gefährdeten Wand begonnen. In der Nacht zu Montag hieß es dazu auf Twitter: „Dabei erweisen sich die Absicherungsarbeiten durch die mit Wasser vollgelaufene Baugrube als schwierig“, so das THW Treptow-Köpenick.

Die Berliner Feuerwehr plane zudem, eine Drohne einzusetzen, um Luftaufnahmen für ein aktuelles Lagebild zu machen, sagte ein Feuerwehrsprecher am Morgen.

© dpa-infocom, dpa:210201-99-250179/4

(dpa)