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Bochum: Kleiner Hund verdreht Polizisten den Kopf - Pablo ist wieder da

Tier verdreht Polizisten den Kopf : Wendung im Fall des kleinen Hundes „Pablo“ in Bochum

Ein kleiner Hund hat in den vergangenen Tagen Polizisten in Bochum den Kopf verdreht. Nun ist „Pablo“ erneut entdeckt worden. Doch bei der kuriosen Geschichte sind noch einige Fragen offen.

„Pablo“ ist wieder da: Der kleine Hund, der in den vergangenen Tagen Polizisten den Kopf verdreht hatte, ist in der Bochumer Innenstadt auf dem Arm eines Mannes entdeckt und erstmal mit auf die Wache genommen worden, wie ein Polizeisprecher am Dienstag mitteilte. Der Fall bleibt aber weiter spannend: Der Hund könnte bei einem Einbruch im Haus der Besitzerfamilie abhandengekommen sein. Und hier sind noch viele Fragen offen.

Der Hund war zunächst am vergangenen Freitag einer Polizeistreife aufgefallen, als er alleine an einer Straßenecke in Bochum stand. Auf der Wache wurde er zunächst „Anton“ genannt - nach der Dienstgruppe des Finders. Offenbar verzückte das Hündchen die Beamten, in einem Aufruf war von seinem „süßen Blick“ die Rede, er sei „kräftig geknuddelt“ worden. Der Hund kam ins Tierheim, wurde dank einem Chip als „Pablo“ identifiziert und der Besitzerfamilie zurückgegeben.

Doch dort blieb er nicht lange: In das Haus wurde laut Polizei in der Nacht zum Sonntag eingebrochen. „Das Einzige, was nach derzeitigem Ermittlungsstand fehlte, war „Pablo“, der Hund“, sagte der Polizeisprecher. Es sei unklar, ob er ausbüxte oder mitgenommen wurde.

Jetzt muss ermittelt werden, in welchem Zusammenhang der Mann, auf dessen Arm „Pablo“ am Dienstag entdeckt wurde, mit dem Einbruch steht. Es sei noch unklar, ob es sich um einen Tatverdächtigen oder einen Zeugen handle, hieß es. „Pablo“ blieb am Dienstag zunächst in der Obhut der Polizei. „Fröhlich und fidel“ sei er, sagte ein Polizeisprecher. „Das ist vielleicht ein süßer Hund. Wir hätten überhaupt kein Problem, ihn bei uns im Haus zu vermitteln.“

(dpa)