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Coronavirus: So verändert die Pandemie bekannte Orte auf der Welt

Eine Pandemie und ihre Folgen : So verändert das Coronavirus bekannte Orte auf der Welt

Weltbekannte Orte und belebte Plätze wirken auf einmal wie ausgestorben. Das Coronavirus hat das menschliche Zusammenleben weltweit dramatisch verändert. Wir zeigen Bilder, die vor und während der Krise entstanden sind, im Vergleich.

Winziges Virus, gigantische Auswirkungen: Das Coronavirus Sars-Cov-2 hat innerhalb kürzester Zeit für eine weltweite Ausnahmesituation gesorgt. Inzwischen haben sich Hunderttausende Menschen mit dem Virus infiziert, Zehntausende Erkrankte sind an den Folgen einer Infektion gestorben.

Weltweit reagieren viele Staaten mit Ausgangssperren, Kontaktverboten und Appellen auf die Krise. An vielen Sehenswürdigkeiten bleiben die Touristen aus. Zuvor belebte Plätze sind dadurch beinhahe menschenleer.

Ob in Köln, Berlin, Paris, London oder Kalkutta - die in der Geschichte der Menschheit wohl beispiellose Krise hinterlässt auf der ganzen Welt vergleichbare Bilder. Wo sich zuvor das Leben abspielte, herrscht nun gähnende Leere.

Brandenburger Tor in Berlin

Am Brandenburger Tor in Berlin zeigen sich die Auswirkungen der Coronavirus-Krise deutlich. Links zu sehen ist eine Aufnahme aus Februar 2019, das rechte Bild ist Ende März 2020 entstanden.

Kölner Dom

Für gewöhnlich ist es rund um den Kölner Dom voll. Auf der Domplatte tummeln sich Hunderte Besucher, Straßenkünstler beleben den Platz. Heute wirkt der Ort wie ausgestorben. Das linke Bild zeigt den Platz während des Weltjugendtages 2005.

Innenstadt von Düsseldorf

Im vergangenen Jahr waren hier noch zahlreiche Menschen unterwegs. Die Königsallee in Düsseldorf ist während der Ausgangsbeschränkungen fast menschenleer.

Kein Verkehr in Hamburg

Der Verkehr auf Hamburgs wichtigster Ost-West Verbindung, der Ludwig-Erhard-Straße, zur selben Tageszeit: links zu sehen vor den Kontakteinschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus am 7. März und rechts am 28. März 2020.

Berliner Dom

In der deutschen Hauptstadt ist eigentlich immer etwas los. Hier zu sehen ist der Berliner Dom vor der Corona-Krise und aktuell. Durch die weitgehenden Beschränkungen sind deutlich weniger Menschen im öffentlichen Raum zu sehen.

U-Bahn-Station Friedrichstraße

Ein weiteres Bild aus Berlin, das die drastischen Auswirkungen auf den öffentlichen Nahverkehr zeigt. Weil viele Menschen zu Hause bleiben und im Home-Office arbeiten, sind die Bahnsteige nahezu leergefegt. Zu sehen ist die U-Bahn-Station Friedrichstraße der Linie S6 vor und während der Corona-Krise.

Flughafen München

Während die Gepäckabgabeschalter im Terminal 2 am Flughafen in München zu Beginn der Osterferien 2019 von einer Menschenschlange umringt waren, ist die Halle zum Beginn der Osterferien 2020 wegen der Corona-Krise fast menschenleer.

Trevi-Brunnen in Rom

In Europa war Italien als eines der ersten Länder besonders stark von der Ausbreitung des Virus betroffen. Ausgangssperren sorgten seitdem dafür, dass das öffentliche Leben zum Erliegen kam. Der sonst bei Touristen so beliebte Trevi-Brunnen im Herzen Roms ist während der Krise menschenleer.

Pantheon in Rom

Auch das Pantheon in Rom erfreut sich in normalen Zeiten hoher Beliebtheit bei Besuchern der italienischen Hauptstadt. Heute bleiben die Touristen weg.

Spanische Treppe in Rom

Die Spanische Treppe in Rom vor und während der Corona-Pandemie. In Italien mussten am 12. März abgesehen von Apotheken und Lebensmittelgeschäften alle Läden schließen.

Petersplatz in Rom

Der Petersplatz mit Blick auf den Petersdom zieht jährlich viele Tausende Pilger und Touristen an. Diese Luftaufnahmen zeigen: Die Besucher bleiben nun aus.

Buckingham Palace

Der Buckingham Palace in London ist die offizielle Residenz der britischen Monarchen. Hier versammeln sich traditionell unzählige Besucher, insbesondere zu offiziellen Feiern und Anlässen.

London Underground

Die U-Bahn in London ist die älteste der Welt und transportiert täglich Tausende Pendler und Touristen durch die englische Hauptstadt. Ein gänzlich anderes Bild bietet sich während der Corona-Krise. Die Fahrgäste bleiben aus.

Eifelturm in Paris

Der Eifelturm ist das Wahrzeichen von Paris. Nur wenige Orte auf der Welt werden so oft besucht und fotografiert. Doch auch Frankreich geht während der Pandemie mit drastischen sozialen Einschränkungen gegen die Ausbreitung des Virus vor und so zeigt sich die französische Hauptstadt ungewohnt leer.

Bordeaux

Die Rue Sainte-Catherine im französischen Bordeaux ist eigentlich ein Besuchermagnet. Auch diese Straße bleibt in Corona-Zeiten weitestgehend leer.

Taj Mahal

Das Taj Mahal am Rande der indischen Stadt Agra ist ein Mausoleum und Weltkulturerbe der Unesco. Für viele Liebespaare ist es eine Pilgerstätte, weil es einst als Liebesbeweis an eine Verstorbene errichtet wurde. Rund 40.000 Besucher kommen gewöhnlich pro Jahr. Nun bleiben die Menschenmassen aus.

Die Kaaba in Mekka

Unzählige Pilger zieht auch die Kaaba in Mekka jedes Jahr an. Das quaderförmige Gebäude in Mekka ist das zentrale Heiligtum des Islam. Weil Saudi Arabien zur Eindämmung des Coronavirus drastische Maßnahmen eingeläutet hat, herrscht dort zurzeit gespenstische Leere.

Tian’anmen-Platz in Peking

In China hatte die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus seinen Anfang. Auf dem Tian’anmen-Platz in Peking bleiben vor einem Porträt des verstorbenen Kommunistenführers Mao Zedong die Besucher aus.

Promenade in Shanghai

Die Promenade am Fluß Huangpu in Shanghai ist in normalen Zeiten sehr belebt. Wegen des Coronavirus zeigt sich der Ort nun wie leergefegt. Wer in Shanghai noch auf die Straße geht, trägt einen Mundschutz.

Ataba-Platz in Kairo

Der Ataba-Platz im Herzen der ägyptischen Hauptstadt Kairo steht selten still. Wegen der Pandemie haben die Marktstände geschlossen, der Verkehr kommt zu großen Teilen zum Erliegen.

Beirut

Ein ganz ähnliches Bild zeigt sich in der libanesischen Hauptstadt Beirut. In der Innenstadt sind nur noch wenige Menschen unterwegs.

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