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Englisch-Abitur in NRW: "New York Times"-Autor bekommt viel Post

Englisch-Abitur : „New York Times“-Autor bekommt viel Post aus NRW

Weil eine seiner Kolumnen für das Englisch-Abitur genutzt wurde, erhält ein Autor der „New York Times“ viele Nachrichten von Schülern aus Nordhrein-Westfalen. Einige von ihnen klagten über zu komplizierte Vokabeln.

Ein Autor der Zeitung „New York Times“ wird nach eigenen Angaben von Zuschriften deutscher Schüler überrollt - wegen des Abiturs im Fach Englisch in Nordrhein-Westfalen. Eine seiner Kolumnen sei offenbar Teil der Prüfung gewesen, twitterte der Journalist Farhad Manjoo am Freitagabend sichtlich verwundert. Nun erhalte er sehr viele Nachrichten. Ihm werde darin entweder für die Vorlage zu einer erhofften guten Note gedankt - oder er werde fürs „Ruinieren“ des weiteren Lebens verantwortlich gemacht.

Unter dem Tweet entspann sich sofort eine Diskussion über Passagen des Textes. Unter anderem klagten Betroffene, dass der Artikel komplizierte Vokabeln enthalten habe. Zum Teil wurden auch konkrete Nachfragen gestellt.

Die Kolumne hatte den Bau von Einfamilienhäusern problematisiert. Schüler aus NRW bestätigten der Deutschen Presse-Agentur, dass der Text Teil der Prüfung am Freitag war. In NRW schreiben aktuell 90 000 Abiturienten an ihrem Abschluss.

(dpa)