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Erdbeben im Raum Aachen: Stärke auf der Richterskala von 2.7

Leichtes Beben : Im Raum Aachen bewegte sich kurzzeitig die Erde

Knapp zwei Wochen nach dem spürbaren Erdbeben in der Nordeifel südlich von Aachen hat am Donnerstagabend ein neues Erdbeben die Region leicht erschüttert. Der Geologische Dienst NRW gab eine Stärke von 2.7 an.

Am Donnerstagabend um 19.06 Uhr hat die Erde im Raum Aachen leicht gebebt. Der Geologische Dienst NRW gab im Anschluss an das Ereignis eine Stärke von 2.7 auf der Richterskala (Magnitude) an. „Die Erde hat sich rund um das Epizentrum nahe der Gemeinde Roetgen nur für einige Sekunden spürbar bewegt“, so Klaus Lehmann, Leiter des Landeserdbebendienstes. Die Tiefe des Bebens gab der Dienst mit durchschnittlichen elf Kilometern an.

Im Umkreis von etwas 15 Kilometer konnten die Bewohner die leichten Erschütterungen spüren, so der Dienst weiter. Gebäudeschäden seien bei dieser Stärke aber nicht zu erwarten. Lehmann geht davon aus, dass es sich hierbei nicht um ein Nachbeben des Eifelbebens von vor zwei Wochen handelt. „Da es fast an der identischen Stelle wie das Beben vom 2. Januar letzten Jahres stattgefunden hat, gehen wir eher von einer Erdbebenserie aus.“

Auf der Seite von „Erdbebennews“ haben sich mehrere Leute gemeldet, die dort ihre Eindrücke des Roetgener Bebens beschreiben. „Das ganze Haus vibrierte für ca. 3 Sekunden“ (Roetgen), „Haus und Möbel haben gewackelt“ (Aachen), „deutliches Schütteln spürbar ca. 10 Sekunden“ (Stolberg-Büsbach). Klaus Lehmann bemerkt dazu, dass sicher eine Rolle gespielt habe, dass viele Menschen das Beben bemerkten, weil viele zu dieser Zeit zu Hause waren beim Essen oder vor dem Fernseher. In diesem Zusammenhang verweist er auf die Möglichkeit auf der Internetseite des Geologischen Dienstes (GD), die Eindrücke über ein Online-Formular an den GD NRW zu schicken.