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Flaggen auf halbmast in NRW: Das ist der Grund

Gedenktag : Warum die Flaggen am Freitag in NRW auf halbmast wehen

Am Freitag wehen die Fahnen an zahlreichen öffentlichen Gebäuden in NRW auf halbmast. Das hat das Innenministerium angeordnet.

Zum Jahrestag des Berliner Mauerbaus und der Schließung der innerdeutschen Grenze vor 60 Jahren wehen die Fahnen an zahlreichen Gebäuden in Nordrhein-Westfalen an diesem Freitag auf halbmast.

NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) hat für den 13. August Trauerbeflaggung für alle Dienstgebäude des Landes, der Gemeinden und Gemeindeverbände angeordnet, wie das Innenministerium am Mittwoch in Düsseldorf mitteilte.

Am 13. August 1961 hatte der Bau der Berliner Mauer begonnen, der die deutsche Teilung besiegelte. Das Bollwerk war rund 155 Kilometer lang und umschloss den Westteil Berlins. 45 Kilometer lang verlief die Mauer quer durch die Stadt.

Zentrales Gedenken in Berlin

Erst nach mehr als 28 Jahren ging die Teilung mit dem Fall der Mauer am 9. November 1989 zu Ende. Allein in Berlin starben nach dem Mauerbau nach wissenschaftlichen Erkenntnissen mindestens 140 Menschen durch das DDR-Grenzregime. An der innerdeutschen Grenze waren laut Bundesregierung mindestens 260 Todesopfer zu beklagen.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bezeichnete den Bau der Berliner Mauer vor 60 Jahren als „Zeugnis eines hoffnungslosen Scheiterns“. „Die Mauer war das unübersehbare Zeichen eines Unrechtsstaates, der in den Augen seiner eigenen Bürgerinnen und Bürger weder souverän noch legitim war. Im Grunde der Anfang vom Ende – das allerdings noch allzu lange auf sich warten ließ“, sagte Steinmeier am Freitag beim zentralen Gedenken in Berlin.

(dpa)