Vorwürfe der Tierquälerei Skandal-Schlachthof in Hürth soll 75 Tiere illegal geschlachtet haben

Hürth · In den Ermittlungen zu dem Schlachthof in Hürth, der angesichts von Vorwürfen der Tierquälerei Anfang 2023 geschlossen wurde, gibt es neue Erkenntnisse. Der Betreiber will von nichts gewusst haben. Mit seinen Geschäften machte er aber offenbar viel Geld.

In dem Schlachthof in Hürth sollen Schafe illegal geschächtet, also ohne Betäubung getötet worden sein. Auch Schwarzschlachten wird dem Betrieb vorgeworfen.

In dem Schlachthof in Hürth sollen Schafe illegal geschächtet, also ohne Betäubung getötet worden sein. Auch Schwarzschlachten wird dem Betrieb vorgeworfen.

Foto: Deutsches Tierschutzbüro e.V.

Der Schlachthof in Hürth, der vergangenes Jahr wegen Vorwürfen der Tierquälerei in die Schlagzeilen geraten war, soll Ende 2022 nachweislich mindestens 75 Schafe und Rinder ohne Genehmigung des Veterinäramts geschlachtet haben. Das berichtet der Verein Aninova, ehemals Deutsches Tierschutzbüro mit Sitz in Sankt Augustin, unter Berufung auf Ermittlungskreise der Kölner Staatsanwaltschaft. Die Quellen hat der GA verifiziert.