Vorfall in Kanada Kunstlehrer verkauft heimlich die Bilder seiner Schüler

Saint-Lazare · Eltern und Kinder sind empört: Ein Kunstlehrer aus Saint-Lazare in Kanada hat versucht, die Bilder seiner Schüler im Internet zu verkaufen.

Ein Kunstlehrer aus Saint-Lazare in Kanada hat versucht, die Bilder seiner Schüler im Internet zu verkaufen (Symbolbild).

Ein Kunstlehrer aus Saint-Lazare in Kanada hat versucht, die Bilder seiner Schüler im Internet zu verkaufen (Symbolbild).

Foto: Privat

In Kanada hat ein Lehrer offenbar versucht, Bilder, die seine Schüler im Kunstunterricht erstellt haben, im Internet zu verkaufen. Angeboten hat er fast 100 Bilder auf verschiedenen Verkaufsplattformen sowie auf seiner eigenen Webseite – verlangt hat er dafür stolze Preise. Wie der Lokale Fernsehsender CTV berichtet, hat die Schule eine Untersuchung eingeleitet. Ein Sprecher der Schule bestätigte gegenüber dem Onlineportal „Now Toronto“, dass man die Anschuldigungen „sehr ernst“ nehme.

Laut der Berichte verlangte der Lehrer der Westwood Junior High School in Saint-Lazare bei Montreal für eines der Bilder 151 US-Dollar. Zusätzlich bot er auch T-Shirts mit Werken von den Schülern für 55 Dollar an. Kaffeetassen gab es für 41 Dollar oder Handyhüllen für 35 Dollar. Die Motive: Monsterähnliche Gestalten oder Gesichter ohne Augen. Die Titel: „Creepy Portrait“ (gruseliges Porträt). Zusätzlich standen die Vornamen der eigentlichen Urheber daneben.

Aufgeflogen war das Ganze, weil einige der Schüler ihren Namen gegoogelt hatten. Dabei entdeckten sie ihre Werke auf den Verkaufsplattformen. CTV zitierte den Vater eines jungen Mädchens, der sagte, er sei „zutiefst empört“ über den Vorfall. Wie „Now Toronto“ berichtet, hat sich der Lehrer bislang noch nicht zu den Anschuldigungen geäußert.

(ga)
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