Grundwasser in der Region Warum Meteorologen auch in der Region vor neuer Trockenheit warnen

Region · Der regenreiche Winter hat dem deutschen Wald einen guten Start ins Jahr beschert. Derzeit ist viel Wasser in den Böden. Warum Meteorologen dennoch vor Trockenheit warnen - und wie Forstämter den Kottenforst und den Bonner Stadtwald langfristig an das Klima anpassen.

Feuchter Waldboden im Siebengebirge: Sollte eine neue Dürreperiode ausbrechen, kann es dort rasch wieder brenzlig werden, sagt Stephan Schütte vom Regionalforstamt Rhein-Sieg-Erft. Der Grund: Der Boden ist nicht dick genug, um Wasser lange speichern zu können.

Feuchter Waldboden im Siebengebirge: Sollte eine neue Dürreperiode ausbrechen, kann es dort rasch wieder brenzlig werden, sagt Stephan Schütte vom Regionalforstamt Rhein-Sieg-Erft. Der Grund: Der Boden ist nicht dick genug, um Wasser lange speichern zu können.

Foto: picture alliance/dpa/Thomas Banneyer

Der regenreiche Winter war ein Segen für Deutschlands Wälder. Nach fünf Jahren mit zum Teil wochenlangen Dürrephasen sind die Grundwasserstände bundesweit wieder angestiegen, bilanziert das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ). Teilweise hatten sich die Böden bereits 2023 erholen können. Das Jahr war im Vergleich zu den Vorjahren deutlich nasser ausgefallen. „Das Jahr 2023 und der Winter 2023/2024 waren praktisch in ganz Deutschland überdurchschnittlich regenreich“, schreibt das UFZ auf seiner Seite. Allerdings mit einem West-Ost-Gefälle: Je weiter östlich, desto geringer fällt dieser Überschuss aus.