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Lokführer unter Schock: Tatverdächtige ließen Puppen auf Bahngleisen überrollen

Lokführer unter Schock : Tatverdächtige ließen Puppen auf Bahngleisen überrollen

Die Polizei hat zwei Männer festgenommen, die menschenähnliche Puppen auf Gleisen deponiert haben sollen. Die Vorfälle ereigneten sich in NRW und Hessen. Die Lokführer erlitten einen Schock, weil sie glaubten, echte Menschen überfahren zu haben.

Zwei Männer, die in NRW und Hessen menschenähnliche Puppen auf Gleisen deponiert haben sollen, sind vier Wochen nach den Vorfällen festgenommen worden. Mitte Januar hatte ein Lokführer nahe Marsberg im Hochsauerlandkreis eine Notbremsung einleiten müssen, am Tag darauf ein Kollege im hessischen Volkmarsen im Landkreis Waldeck-Frankenberg. Beide glaubten, einen Menschen überfahren zu haben und hatten einen Schock erlitten, wie die Bundespolizei Kassel am Mittwoch mitteilte.

Nach umfangreichen Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr gingen den Ermittlern nun ein 20-Jähriger aus Waldeck-Frankenberg und ein 22-Jähriger aus dem Hochsauerlandkreis ins Netz. Bei Durchsuchungen ihrer Wohnungen sei Beweismaterial sichergestellt worden. Darunter waren den Angaben zufolge auch „Gegenstände, die bei der Tatausführung verwendet wurden“. Die Polizei betonte, es handele sich nicht um „Dummejungenstreiche, sondern gravierende Straftaten“.

(dpa)