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Waldbrände in Südfrankreich: Feuerwehr aus Bonn weiter im Einsatz

Einsatz in Südfrankreich : Kampf der Bonner Wehrleute gegen Waldbrände geht weiter

Feuerwehrleute aus Bonn sind weiterhin in Südfrankreich im Einsatz, um dort bei der Bekämpfung der Waldbrände zu helfen. Durch eine Wetteränderung hat sich die Lage zum Wochenstart etwas entspannt.

In der Nacht zu Montag hat es in Südfrankreich geregnet. „Durch die Wetteränderung entspannt sich aktuell die Lage etwas“, sagt Ralf Krahforst, Sprecher der Feuerwehr zum Waldbrand-Einsatz Bonner Feuerwehrleute in der Gironde südlich von Bordeaux. „Unsere Einsatzkräfte waren in der Gewitternacht länger als gewöhnlich mit der Brandbekämpfung von Glutnestern an einem 1,5 Kilometer langen Straßenabschnitt und dem Schutz der dort anliegenden Gebäude beschäftigt“, so Krahforst weiter.

Derzeit setzt die Einheit ihre Arbeit an einer Einsatzstelle der vergangenen Tage fort. Weiterhin wurde der Ort Le Arroundeys angefahren, um dort zu löschen. Evakuierte Dörfer wurden durch die Einsatzleitung wieder freigegeben, und die Bewohner konnten in ihre Häuser zurückkehren.

Die französischen Behörden beurteilen ständig die Lage und koordinieren den Einsatz der Helfer, die aus ganz Europa in das Gebiet gekommen sind. „Ob das Waldbrandmodul nach der Wetteränderung früher aus dem Einsatz entlassen werden kann, wird sich in den nächsten Tagen zeigen“, sagt Krahforst.

Nach wie vor sind 65 Kräfte der Feuerwehren Bonn, Düsseldorf, Leverkusen, Königswinter, Ratingen, Feuerwehrkräfte aus Niedersachsen, Fachberater der Hilfsorganisation @fire sowie einer Versorgungseinheit der Johanniter in Frankreich.

(ga)