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Zu Jesus gefunden: Kenias oberster Atheist wird Christ

Nach schwerer Lebensphase : Kenias oberster Atheist konvertiert zum Christentum

Dass Menschen sich zu Jesus Christus bekennen, ist nicht ungewöhnlich. Im Fall von Seth Mahiga allerdings schon. Er hat damit eine Organisation zum Verzweifeln gebracht.

Die Wege des Herrn sind bekanntlich unergründlich. Religiöse Menschen vertrauen darauf, dass Gott ihnen beisteht, sie leitet, ihnen den rechten Weg weist – so verschlungen dieser auch erscheinen mag. Auf einen solchen Weg hat sich nun Seth Mahiga aus Kenia begeben.

In einem Video, das auf Youtube zu finden ist und ihn bei einem Gottesdienst zeigt, berichtet Mahiga davon, wie er eine schwierige Lebensphase durchlebt und darüber zu Jesus Christus gefunden habe – begleitet vom Beifall der Gemeindemitglieder und wiederholten „Amen“-Rufen.

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Ehemaliger Generalsekretär

 Nun mag der Nachrichtenwert dieser Bekehrung zum Christentum gering erscheinen, allerdings war Seth Mahiga zuvor Generalsekretär der Vereinigung der Atheisten in Kenia – und hatte vermutlich mit Gott so viel  am Hut wie ein Fan von Borussia Dortmund mit Schalke 04 oder ein Grünen-Politiker aus Flensburg mit dem FDP-Kreisverband Tuttlingen. Mahiga jedenfalls erklärt, dass er den Atheismus – also die Ablehnung des Glaubens an einen oder mehrere Götter – nun nicht weiter unterstützen könne.

Bei der kenianischen Atheisten-Vereinigung hat man diese Entscheidung mit Bedauern aufgenommen, wie es in einer im Internet veröffentlichten Erklärung heißt. Weiter teilen Kenias organisierte Atheisten mit: „Wir wünschen Seth alles Gute in seiner neu gefundenen Beziehung zu Jesus Christus. Wir danken ihm, dass er sich in den vergangenen eineinhalb Jahren mit Engagement für die Gesellschaft eingesetzt hat.“

Nachfolger per Aufruf gesucht

Zugleich sucht die Vereinigung einen neuen Generalsekretär. Bewerbungen werden per E-Mail entgegengenommen. Das Video von Seth Mahiga hat die Atheisten-Vereinigung übrigens selbst über den Kurznachrichtendienst Twitter verbreitet – und mit einem Wort kommentiert: „Surreal!“