Kommentar zur Debatte um „Arsch huh“ Die Kölner Künstlerinitiative hat eine große Chance verspielt

Meinung | Düsseldorf · Die Organisatoren von der bekannten Gruppe gegen Rechts sind keine verkappten Hamas-Sympathisanten wie so manche Linke. Aber sie haben einen großen Fehler gemacht, meint unser Autor.

 Seit mehr als 30 Jahren im Kampf gegen Rassismus und Antisemitismus - die Initiative „Arsch huh - Zäng ussenander!“, die jetzt Kritik erfuhr.

Seit mehr als 30 Jahren im Kampf gegen Rassismus und Antisemitismus - die Initiative „Arsch huh - Zäng ussenander!“, die jetzt Kritik erfuhr.

Foto: Arsch huh

Der Nahostkonflikt polarisiert auch die deutsche Gesellschaft. Jüngstes Beispiel: Der Vizepräsident des Zentralrats der Juden, Abraham Lehrer, nimmt nicht an der Friedenskundgebung der Kölner Künstlerinitiative „Arsch huh, Zäng ussenander“ teil, die am Sonntag stattfinden soll. Das ist ein Schlag für die Organisation, die als eine der ersten in Deutschland vor mehr als 30 Jahren so erfolgreich Front gegen Ausländerfeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus machte.