Treffen in der Schweiz Die Friedenskonferenz war ein Signal gegen Moskau

Genf · Präsident Wolodymyr Selenskyj spricht nach dem Treffen in der Schweiz von einem großen Erfolg. Doch wichtige Länder verweigern die Unterschrift unter das Abschlussdokument. Wie die Friedenskonferenz lief.

Treffen auf dem Bürgenstock: Staatsoberhäupter, Regierungschefs und weitere hochrangige Vertreter zahlreicher Länder sowie Organisationen suchten Möglichkeiten für einen Frieden in der Ukraine.

Treffen auf dem Bürgenstock: Staatsoberhäupter, Regierungschefs und weitere hochrangige Vertreter zahlreicher Länder sowie Organisationen suchten Möglichkeiten für einen Frieden in der Ukraine.

Foto: dpa/Alessandro Della Valle

Die Konferenz zum Frieden in der Ukraine ist zu Ende – doch ein Ende des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine bleibt außer Reichweite. Nach zwei Tagen Reden und Feilschen verabschiedete die Konferenz in einem luxuriösen Hotelkomplex auf dem Bürgenstock in der Schweiz zwar ein Kommuniqué: Darin wird Russlands „anhaltender Krieg“ mit seinen verheerenden Folgen angeprangert. Doch wichtige Staaten wie Brasilien, Indien, Südafrika und Saudi-Arabien verweigerten am Sonntag die Unterschrift. Damit konnte die Ukraine nicht die erhoffte Einigkeit gegen Russland unter den rund 100 teilnehmenden Staaten und Organisationen herstellen.