Kommentar zur Kriegsgefahr in der Republik Moldau Russisches Roulette

Das Böse hat einen Namen: Wladimir Putin. Einen Tag vor der geplanten Rede des Kreml-Diktators zur Lage der Nation bitten Separatisten in der russisch besetzten Region Transnistrien auf dem Gebiet der Republik Moldau um den „Schutz“ von Moskau vor dem kleinen Moldau. Wie bitte?

  Ist immer Geheimdienstler geblieben: Wladimir Putin.

Ist immer Geheimdienstler geblieben: Wladimir Putin.

Foto: dpa/Alexander Nemenov

Der Aufruf zur militärischen Intervention kommt wie bestellt. Als ob es die Regierung in Chisinau mit ihrer Armee von 5000 Soldaten wagen würde, sich mit dem übermächtigen Russland anzulegen. Die heutige Republik Moldau, ehemalige Sowjetrepublik, will Frieden, sie drängt in die EU und (am liebsten) auch in die Nato – genauso wie die Ukraine.