Kommentar zum neuen Ministerpräsidenten in Mainz Alexander Schweitzer steht vor vielen Herausforderungen

Meinung · Mit vier Stimmen mehr als erwartet ist Alexander Schweitzer zum neuen Ministerpräsidenten in Rheinland-Pfalz gewählt worden. Der Nachfolger von Malu Dreyer steht im Land vor vielen Herausforderungen. Dazu sollte auch zählen, im Ahrtal mehr Anstrengungen zu zeigen, als das bis zuletzt der Fall war, meint unser Autor.

  Alexander Schweitzer (M.), der neue Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, nach seiner Wahl im Mainzer Landtag.

Alexander Schweitzer (M.), der neue Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, nach seiner Wahl im Mainzer Landtag.

Foto: dpa/Arne Dedert

Was für ein Start für Alexander Schweitzer. Dass der neue rheinland-pfälzische Ministerpräsident drei Stimmen mehr erhielt als die Mainzer Ampel Abgeordnete hat und vier weitere Parlamentarier – vermutlich aus der Opposition – sich enthalten haben, zeigt, wie positiv seine Wahl im Landtag aufgenommen worden ist. Auch mit seinen ersten Worten hat der Pfälzer den richtigen Ton getroffen. Zunächst als zuhörender Ministerpräsident auftreten zu wollen, passt zu diesen politisch aufgewühlten Zeiten. „Nah bei de Leut“ will er sein. Wer bei Kurt Beck Politik gelernt und Malu Dreyer jahrelang aus nächster Nähe beobachtet hat, dürfte damit wenig Probleme haben.