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Corona: Kommunen in NRW sollen mehr Schulbusse einsetzen

Schulbeginn nach dem Lockdown : Kommunen sollen mehr Schulbusse einsetzen

Zum Schutz von Ansteckung mit Covid-19 sollen die Kommunen mehr Schulbusse nach dem Lockdown einsetzen und den Schulbeginn staffeln. Schulen sollen teils früher, teils später ihren Unterricht beginnen.

Mehr Schulbusse, damit sich die Kinder und Jugendlichen besser verteilen: Diese Coronaschutz-Maßnahme unterstützt das Land mit mehr als 33 Millionen Euro. In einem Brief an die Kreise und Kommunen hat Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) jetzt noch einmal für das Programm geworben.

„Ich darf Ihnen für Ihre laufenden Planungen zur Vorbereitung der Rückkehr in den Präsenzunterricht noch einmal versichern, dass die Landesregierung weiterhin die Entzerrung des Schülerverkehrs zu 100% finanzieren wird“, heißt es in dem Brief, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Das Angebot gelte sowohl „für die Anmietung zusätzlicher Buskapazitäten“, als auch zusätzliche Fahrten bereits eingesetzter Busse.

Der Minister sprach sich zudem dafür aus, „gemeinsam mit Schulen und Verkehrsunternehmen die Schulzeiten so zu entzerren, dass übervolle Busse im Schülerverkehr ausgeschlossen werden.“ Wie ein Ministeriumssprecher betonte, gehe es Wüst nicht darum, an einer Schule den Unterrichtsbeginn zu staffeln - sondern an verschiedenen Institutionen. So könnte eine Schule morgens früher starten als eine andere.

Die Landesregierung hat nach eigenen Angaben seit dem Start des Förderprogramms im August 33,5 Millionen Euro bereitgestellt. „Seitdem haben 165 Kommunen und 16 Träger von Ersatzschulen Anträge über rund 20 Millionen Euro für zusätzliche Schülerverkehre gestellt“, so das Verkehrsministerium.

(dpa)