„Der hat die ganze Zeit Gas gegeben“ Friedrich Merz fliegt Eurofighter der Bundeswehr

Laage · Im Eurofighter mitzufliegen, ist keine alltägliche Erfahrung. Stichwort: Schallgeschwindigkeit. CDU-Fraktionschef Merz setzte sich als „Co-Pilot“ ins Cockpit und war nach der Landung begeistert.

Friedrich Merz sitzt im Cockpit eines Eurofighters der Bundeswehr.

Friedrich Merz sitzt im Cockpit eines Eurofighters der Bundeswehr.

Foto: dpa/Michael Kappeler

Mit einem Grinsen und sehr geschmeidig - so entstieg Friedrich Merz nach einem rund einstündigen Flug dem Eurofighter auf dem Luftwaffenstützpunkt Laage bei Rostock. „Das ist schon eine ganz andere Dimension der Fortbewegung“, sagte der 68-Jährige am Donnerstagabend. „Schönes Abenteuer. Es hat Spaß gemacht.“ Merz, der selbst Hobby-Pilot ist, flog sogar streckenweise selbst. Das Sagen und Kommando hatte im Front-Cockpit der Kommandeur Waffenschule der Luftwaffe, Oberstleutnant Dirk Pingel. Beide hatten über das stetig eingeschaltete Mikrofon („Hot Mic“) Dauerkontakt.

So sieht es auf dem Fliegerhorst Nörvenich aus - Bilder
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So sieht es auf dem Fliegerhorst Nörvenich aus

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Foto: Benjamin Westhoff/BENJAMIN WESTHOFF

Pingel war mit seinem „Co-Piloten“ zufrieden. „Der hat die ganze Zeit Gas gegeben“, sagte er schmunzelnd. „Wir haben die Schallmauer durchbrochen.“ Die Maschine flog Richtung Berlin. „Wir haben es bis auf 1,3 Mach geschafft.“ Merz bedankte sich auch bei den Soldaten. „Das sind fantastisch ausgebildete Piloten. Respekt.“ Am Flughafen Laage werden die Eurofighter-Piloten ausgebildet. Vor rund zwei Monaten war auch Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg dort mit einem Eurofighter geflogen.

Auch in Nörvenich, 50 Kilometer vor den Toren Bonns, sind seit rund zwei Jahren Kampfjets stationiert - darunter auch Eurofighter Tornados vom Fliegerhorst Büchel (Taktisches Luftwaffengeschwader 33). Der General-Anzeiger besuchte die Standorte. Im obigen Video gibt es die spannenden Einblicke.

(dpa)