Kommentar zur Münchner Sicherheitskonferenz Hinter Floskeln verstecken geht nicht mehr

Meinung | Berlin · Die Münchner Sicherheitskonferenz ist vorbei. Drei Tage lang haben Politikerinnen und Politiker debattiert. Die Europäer haben dabei erkannt, dass sie die Lücke der Amerikaner füllen müssen.

 Kamala Harris, Vizepräsidentin der USA, mit Bundeskanzler Olaf Scholz auf der Münchner Sicherheitskonferenz.

Kamala Harris, Vizepräsidentin der USA, mit Bundeskanzler Olaf Scholz auf der Münchner Sicherheitskonferenz.

Foto: dpa/Sven Hoppe

Nach drei Tagen ist die Münchner Sicherheitskonferenz zu Ende. Was hat das Mammut-Treffen gebracht? Die Europäer haben erkannt, dass sie die Lücke der Amerikaner füllen müssen. Besonders die Deutschen waren diesmal laut. Die in den vergangenen Jahren oft so gewaltig auftretenden US-Kongressabgeordneten versteckten sich dagegen eher. Denn die Vorgänge in den USA stürzen die Demokratien der Welt in eine Krise. Die mögliche Wiederwahl des Populisten Donald Trump, der etwa vor wenigen Tagen die Nato-Beistandspflicht infrage stellte, hat die europäischen Verbündeten aufgeschreckt. Doch was bedeutet das?