Teure Marketing-Reise Was von Hendrik Wüsts USA-Abenteuer bleibt

Redmond · Mit einem Besuch beim US-Techkonzern Microsoft endet die einwöchige Werbetour des Ministerpräsidenten Hendrik Wüst in den USA. Warum das Hochglanz-Programm kritisch zu sehen ist – aber trotzdem nötig war.

 NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst spricht in der vergangenen Woche bei einer Konferenz zum Thema Justiz in San Francisco.

NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst spricht in der vergangenen Woche bei einer Konferenz zum Thema Justiz in San Francisco.

Foto: dpa/Stella Venohr

Es ist der letzte Tag der USA-Reise von Hendrik Wüst (CDU). Auf dem Microsoft-Campus in Redmond reiht sich ein unscheinbarer, grauer Büroklotz an den nächsten. Logos? Fehlanzeige. Auffällig unauffällig präsentiert sich der Technologieriese seinen Besuchern. Das Dezente darf nicht über den Einfluss hinwegtäuschen. Staats- und Regierungschefs gehen hier wie selbstverständlich ein und aus. Und an diesem Freitagvormittag Mitte April im Staate Washington geht das auch eine Nummer kleiner mit dem nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten.