Innenminister will Dortmunder Hooligan-Gruppierung verbieten

Düsseldorf · Das nordrhein-westfälische Innenministerium will die Dortmunder Hooligan-Gruppierung "RIOT0231 - Ultra h" verbieten und sammelt derzeit dafür Material. Am Dienstag durchsuchte die Polizei die Wohnungen von vier Mitgliedern, wie das Ministerium mitteilte. Es sollten Beweise sichergestellt werden. Die Beamten beschlagnahmten unter anderem eine Schreckschusspistole, Sturmhauben, Baseballschläger, Zahnschutz und Quarzsandhandschuhe. "Wir müssen jetzt sorgfältig auswerten und prüfen, ob das für ein Verbot reicht", erklärte Innenminister Ralf Jäger (SPD) laut der Mitteilung. Der Gruppe gehörten mehr als 50 Personen an. Sie falle immer wieder durch Gewalttätigkeiten auf.

 Ralf Jäger (SPD) gibt ein Statement ab.

Ralf Jäger (SPD) gibt ein Statement ab.

Foto: Federico Gambarini/Archiv
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