Kommentar zu Bettina Stark-Watzinger Die Bundesforschungsministerin hat eine Grenze überschritten

Meinung | Berlin · Der Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger wird vorgeworfen, in die Meinungs- und Wissenschaftsfreiheit eingegriffen zu haben. Solche Vorwürfe wiegen schwer. Die Ministerin hat Vertrauen verspielt, findet unsere Autorin.

Bettina Stark-Watzinger steht in der Kritik.

Bettina Stark-Watzinger steht in der Kritik.

Foto: dpa/Michael Kappeler

Auch wenn Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger ein hehres Ziel verfolgt, nämlich die Bekämpfung von Antisemitismus. Die FDP-Politikerin ist dabei im Umgang mit Wissenschaftlern derart ungeschickt vorgegangen, dass sie Grenzen überschritten und Vertrauen verspielt hat. Inzwischen mehren sich Forderungen nach ihrem Rücktritt. Hintergrund sind Vorwürfe des Eingriffs in die Meinungs- und Wissenschaftsfreiheit. Und solche Vorwürfe wiegen schwer in einem Land, das stolz auf seine Universitäten ist, die gerade wegen ihrer Unabhängigkeit weltweit respektiert sind.