Kommentar zum Macron-Besuch Macron ist für Scholz ein unbequemer Freund

Meinung · Zum ersten Mal seit 24 Jahren kommt ein französischer Präsident zum Staatsbesuch nach Deutschland. Die Freundschaft beider Staaten hat zuletzt einige Kratzer bekommen. Dabei wäre eine Verbesserung der Beziehungen für den ganzen Westen wichtig, meint unsere Autorin.

Deutsch-französisches Duell: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (r.) und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron an einem Tischkicker.

Deutsch-französisches Duell: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (r.) und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron an einem Tischkicker.

Foto: dpa/Michael Kappeler

Ein Staatsbesuch ist, protokollarisch gesehen, eine riesen Sache. Die Vorbereitungen sind immens, die Nerven liegen kurz zuvor auf beiden Seiten meistens blank. Doch die Ankunft des französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron am Sonntag in Berlin hat ohne Zweifel Symbolcharakter – gerade kurz vor der Europawahl. Denn der knapp dreitägige Staatsbesuch ist der erste eines französischen Präsidenten in Deutschland seit immerhin 24 Jahren. Das ist schon etwas.